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Das Gebäude des Bundesrates im
Berliner Stadtbild 1904 bis 2004
Bundesrat in Berlin
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Gabriele-Tergit-Promenade
ehem. Potsdamer Bahnhof

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seit 1838
Potsdamer Bahnhof als Endstation der ersten Preußischen Eisenbahnlinie (Die Preußischen Ämter verlangen den Bau der Bahnanlagen vor der Zollmauer.)

1868
Einrichtung einer Rohrpostzentrale beim Bahnhof

1872
Neubau des Bahnhofs, angemessen für die neue Reichshauptstadt. Die Züge fahren Richtung Köln, Paris, Frankfurt/Main, Straßburg, Aix en Provence.

1938
100-Jahr-Feier
An der Fassade des Potsdamer Bahnhofs hängt ein Schriftband Räder müssen rollen für den Sieg. Passanten laufen über den baumlosen Vorplatz.

1942
Lazarettzüge bringen die Verletzten von der Ostfront.

August 1943
Brand nach einem Luftangriff

1945
Der Volkssturm besetzt vor Kriegsende den Bahnhof, Bau von Barrikaden. Nach dem Krieg Trümmerbeseitigung. Bahnbetrieb wird nur kurze Zeit nach Wannsee durchgeführt, dann komplett eingestellt. Der Bahnhof gehört der Reichsbahn und ist damit unter Verwaltung der Ostberliner Behörden. Die Anlagen verfallen.

1972
Das Gelände wird vom Berliner Senat gekauft, die Bahnhofsruine beseitigt.
Vor der Ruine des Haus Vaterland belädt ein Bagger Kieslaster in einer Baugrube.

1980 - 1985
Nutzung der Fläche durch „Tempodrom“ und Flohmarkt
Eine große Fledermaus schmückt den Eingang zum Tempodrom-Zelt auf dem sandigen überwucherten Gelände.

Flohmarkt bei sommerlichen Temperaturen an der Berliner Mauer, leicht bekleidete Besucher und Händler bewegen sich zwischen den bunt zusammen gewürfelten Waren.

1987 - 1989
Bau der Magnetbahn über das Gelände hinweg.

1989
Der „Polenmarkt“ expandiert stark nach der Maueröffnung, osteuropäische Staatsbürger können dort ohne Visum einkaufen. Wohncontainersiedlung für die Händler, über eine Million Besucher bis März 1990.

August 1989
Nach technischen Schwierigkeiten und einem Attentat erfolgt der Betrieb der Magnetbahn für 2 Wochen (August 1989).

Oktober 1990
Nach dem Ende des visafreien Zugangs durch die deutsche Wiedervereinigung löst sich der „Polenmarkt“ auf. Abbau der Magnetbahn.

1994 - 2000
Teil der Großbaustelle (Regionalbahnhof der S-Bahn)

2000
Einrichtung einer Grünzone neben dem Daimler-Chrysler-Komplex, benannt nach der Schauspielerin Tilla Durieux neben der nach Gabriele Tergit (Schriftstellerin) benannten Promenade



G. Gress, „Verkehrsknoten Berlin“
Eisenbahn-Kurier-Verlag, Freiburg, 2003

J. Boberg u.a. (Hrsg.), „Exerzierfeld der Moderne“
C.H. Beck, München, 1984

W.-D. Machel, „Berliner Schienennahverkehr“
Geramond Verlag, München, 2004

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