seit 1838 Potsdamer Bahnhof als Endstation der ersten Preußischen Eisenbahnlinie (Die Preußischen Ämter verlangen den Bau der Bahnanlagen vor der Zollmauer.)
1868 Einrichtung einer Rohrpostzentrale beim Bahnhof
1872 Neubau des Bahnhofs, angemessen für die neue Reichshauptstadt. Die Züge fahren Richtung Köln, Paris, Frankfurt/Main, Straßburg, Aix en Provence.
1938 100-Jahr-Feier
1942 Lazarettzüge bringen die Verletzten von der Ostfront.
August 1943 Brand nach einem Luftangriff
1945 Der Volkssturm besetzt vor Kriegsende den Bahnhof, Bau von Barrikaden. Nach dem Krieg Trümmerbeseitigung. Bahnbetrieb wird nur kurze Zeit nach Wannsee durchgeführt, dann komplett eingestellt. Der Bahnhof gehört der Reichsbahn und ist damit unter Verwaltung der Ostberliner Behörden. Die Anlagen verfallen.
1972 Das Gelände wird vom Berliner Senat gekauft, die Bahnhofsruine beseitigt.
1980 - 1985 Nutzung der Fläche durch „Tempodrom“ und Flohmarkt
1987 - 1989 Bau der Magnetbahn über das Gelände hinweg.
1989 Der „Polenmarkt“ expandiert stark nach der Maueröffnung, osteuropäische Staatsbürger können dort ohne Visum einkaufen. Wohncontainersiedlung für die Händler, über eine Million Besucher bis März 1990.
August 1989 Nach technischen Schwierigkeiten und einem Attentat erfolgt der Betrieb der Magnetbahn für 2 Wochen (August 1989).
Oktober 1990 Nach dem Ende des visafreien Zugangs durch die deutsche Wiedervereinigung löst sich der „Polenmarkt“ auf. Abbau der Magnetbahn.
1994 - 2000 Teil der Großbaustelle (Regionalbahnhof der S-Bahn)
2000 Einrichtung einer Grünzone neben dem Daimler-Chrysler-Komplex, benannt nach der Schauspielerin Tilla Durieux neben der nach Gabriele Tergit (Schriftstellerin) benannten Promenade
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