1 Teil 1: Grundlagen des V-Modells

1.2 Grundkonzepte im Überblick

1.2.3 Rollendefinitionen

Das V-Modell definiert eine Menge von Rollen, die an einem Projekt beteiligt sind. Diesen Rollen werden dann im Projekt konkrete Personen und Organisationseinheiten zugewiesen. Damit bleibt das V-Modell unabhängig von speziellen organisatorischen Rahmenbedingungen.

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Abbildung 3: Rollenmodell im V-Modell

Wie Abbildung 3 zeigt, teilt das V-Modell Rollen grundsätzlich in drei Gruppen ein:

Die vom V-Modell getroffene Einordnung in diese drei Gruppen soll das Verständnis erleichtern, dient aber nicht als verbindliche Vorgabe. Je nach Behörde kann beispielsweise ein Lenkungsausschuss für jedes einzelne Projekt eingerichtet werden oder ein fest installierter Lenkungsausschuss für alle Projekte vorgesehen sein. Ebenso kann in manchen Behörden ein Ausschreibungs- und Vertragsverantwortlicher fest installiert sein, in anderen dagegen für jedes Projekt neu ernannt werden.

Das V-Modell definiert für jede Rolle ihre Aufgaben und Befugnisse. Für die im Projekt zu besetzenden Rollen gibt es außerdem ein Fähigkeitsprofil an. Hinweise zur Zusammensetzung von Gremien oder zur Vereinbarkeit von Rollen befinden sich jeweils im Abschnitt Rollenbesetzung.